Mit einem gesunden Darm zur Hormonbalance – 3 effektive Tipps - katrinschumann.de

Februar 25, 2021

3 Tipps für einen gesunden Darm

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Immer wieder ernte ich zunächst ungläubige Blicke, wenn ich bei hormonellen Beschwerden eine Darmsanierung empfehle. Denn schließlich geht es doch nicht um Durchfall, Verstopfung und Co., sondern um Menstruationsbeschwerden, PMS, Endometriose oder Myome. Doch ohne einen gesunden Darm wird es sehr schwierig hormonelle Störungen und Erkrankungen, die durch Hormone beeinflusst werden, in den Griff zu bekommen. Man kann sich die Behandlung von hormonellen Beschwerden ein bisschen wie einen Hausbau vorstellen. Zunächst muss ich ein stabiles Fundament bauen, damit mein Haus auch über viele Jahrzehnte stehen bleiben kann. Dieses Fundament bilden die Darm- und die Lebergesundheit. Erst dann kann ich die oberen Stockwerke aufsetzen. In unserem Fall heißt das also eine gezieltere Hormonregulierung.

Wenn du also unter Regelschmerzen, Stimmungsschwankungen vor der Periode oder Heißhungerattacken leidest, solltest du deinem Darm auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit widmen. Dich interessiert, warum genau dein Verdauungssystem so viel Zuwendung verdient? Dann lies dir doch mal den Artikel „Darum ist der Darm so wichtig für deine Hormone“ durch. Du möchtest lieber wissen, wie genau du deinen Darm unterstützen kannst? Hier kommen 3 wertvolle Tipps für deine Darmgesundheit.

1. Iss richtiges Essen

Hä? Natürlich esse ich richtiges Essen. Was sollte ich denn auch sonst essen? Mittlerweile gibt es leider viele Alternativen zum „richtigen“ Essen. Richtiges, echtes Essen ist eine möglichst naturbelassene Kost. Unsere Lebensmittel sind leider allzuoft mit künstlichen Aromen, raffiniertem Zucker oder Konservierungsstoffen überladen. Viele dieser Zusatzstoffe stehen jedoch in Verdacht dem Darm zu schaden. So gibt es Studien die zeigen, dass durch Emulgatoren die schützende Schleimschicht des Dickdarms dünner wird. Auch künstliche Süßstoffe wie Aspartam oder Acesulfam K beeinträchtigen die Darmgesundheit. Sie machen vor allem deiner Darmflora das Leben schwer (vgl. Harpaz, Yeo et al., 2018)

Um deinen Darm und damit auch deine Hormongesundheit zu unterstützen, solltest du also auf industriell verarbeitete Produkte weitgehend verzichten. Halte dich dabei an folgende Faustregeln:

  • Je weniger Verpackung, desto besser. Optimal sind natürlich Lebensmittel, die unverpackt verkauft werden können, wie beispielsweise Obst und Gemüse.
  • Je mehr Zutaten auf der Verpackung vermerkt sind, desto größere ist die Gefahr, dass unverträgliche Zusatzstoffe dabei sind.
  • Stehen Inhaltsstoffe auf der Verpackung, die du nicht aussprechen kannst? Stell es wieder ins Regal.
  • Würde deine Oma den entsprechenden Inhaltsstoff kennen? Nein? Dann stell es wieder ins Regal.

2. Unterstütze deine Verdauungsorgane

Klar ist der Darm das größte Verdauungsorgan. Aber er stemmt die ganze Arbeit natürlich nicht alleine. Leber, Bauchspeicheldrüse und Magen gehören zu den wichtigsten Verdauungsdrüsen. Sie produzieren Verdauungsenzyme, die für die Verdauung von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen nötig sind. Diese Verdauungsenzyme zerlegen die Nahrung im Verdauungssystem in ihre Einzelteile. Nur so sind sie für den Stoffwechsel verwertbar. Produzieren die Organe zu wenig Verdauungsenzyme, kann die Nahrung nicht mehr vollständig aufgespalten werden. Ungenügend verdaute Nahrungsbestandteile werden dann von den Bakterien des Dickdarms zersetzt. Dabei entstehen jedoch vermehrt Gase. Die Folge: Beschwerden wie Völlegefühl oder Blähungen. Wenn die Nahrung nicht richtig verwertet werden kann, kann es natürlich auch zu einem Mangel an Nährstoffen kommen. Für Hormone in Balance brauchst du aber genau was? Richtig: Nährstoffe.

Wie kannst du nun deine Verdauungsorgane unterstützen? Mit Bitterstoffen. Unsere Verdauungsorgane lieben bitter. Sobald Zunge und Gaumen mit Bitterstoffen in Kontakt kommen, schütten Magen, Leber/Galle und Bauchspeicheldrüse ihre wichtigen Verdauungssäfte vermehrt aus. Du kannst Bitterstoffe gut in Tropfenform oder als Tee zu dir nehmen. Im Frühjahr kannst du mit bitteren Pflanzen wie beispielsweise Löwenzahn deinen Speiseplan ergänzen.

3. Entzündungen mit Trinkmoor vorbeugen

Viele der Nahrungsmittel, die wir heute zu uns nehmen, sind potenziell entzündungsfördernd. Allen voran Kuhmilch und Milchprodukte, die aus Kuhmilch hergestellt werden, sowie weizen- und/ oder glutenhaltige Produkte. Die Entzündungen, die daraus resultieren, bemerken wir oft gar nicht. Man spricht hier auch von stillen Entzündungen oder silent inflammations. Unser Körper ist aber ständig damit beschäftigt, diese Schwelbrände an der Ausbreitung zu hindern. Dafür schüttet die Nebenniere zum Beispiel vermehrt Cortisol aus. Hieraus kann sich nicht nur eine Nebennierenschwäche entwickeln, auch die Geschlechtshormone können aus dem Gleichgewicht geraten.

Ein einfaches und völlig zu Unrecht oft noch wenig bekanntes entzündungshemmendes und entgiftendes Mittel ist Trinkmoor. Trinkmoor? Was ist das denn? Trinkmoor besteht ausschließlich Wasser und Moor. Es ist somit ein reines Naturprodukt, das frei von künstlichen Zusätzen oder Konservierungsmitteln ist. Für das Moor zum Trinken von SonnenMoor wird ausschließlich die feinste Schicht aus dem Leopoldskroner Moor in Salzburg genutzt. Übrigens wird das Moor für das SonnenMoor Trinkmoor ausschließlich per Hand gestochen, um keine Moorlandschaften zu zerstören – also nicht nur gut für dein Wohlbefinden, sondern auch noch nachhaltig.

In dem 10.000 bis 12.000 Jahre alten Moor sind die wertvollen Huminsäuren enthalten. Huminsäuren haben schmerzlindernde, antibakterielle und antivirale Wirkeffekte. Besonders interessant ist jedoch der entzündungshemmende Effekt der Huminstoffe. In dem Moor steckt aber noch viel mehr: Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium sowie Spurenelemente wie Chrom, Eisen, Kupfer, Molybdän, Selen und Zink. Die Intensivlandwirtschaft hat unsere Böden ausgelaugt, sodass es in unserer Ernährung häufig genau an diesen Nährstoffen fehlt.

Trinkmoor für die Darmgesundheit

Eine Darmkur mit Trinkmoor machen

Wenn man den Begriff Trinkmoor hört, kommt oft direkt der Gedanke auf: „Das schmeckt doch bestimmt eklig.“ Ja, erwischt. Auch ich habe anfangs so gedacht. Doch überraschenderweise ist das Trinkmoor von SonnenMoor nahezu geschmacksneutral. Ich gönne mir für meine Darmgesundheit und zur unterstützenden Regulation meines Säure-Basen-Haushalts in regelmäßigen Abständen eine Kur mit dem Trinkmoor. Dafür rühre ich über einen Zeitraum von zwei Monaten zweimal täglich 10 ml Trinkmoor in Wasser, Fruchtsaft oder Tee.

Du siehst, um deinem Darm etwas Gutes zu tun, sind nicht immer aufwendige Darmreinigungskuren nötig. Schon kleinere Maßnahmen können effektiv zu deiner Darmgesundheit und damit auch zu deiner Hormonbalance beitragen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Damit deine Hormone im Gleichgewicht sind, ist ein gesunder Darm so wichtig. Du kannst deinen Darm unterstützen, indem du deinen Körper vor allem mit naturbelassenen Lebensmitteln versorgst. Bitterstoffe können deine Verdauung unterstützen. Die wertvollen Huminsäuren aus dem Moor können stillen Entzündungen im Darm vorbeugen.


Was tust du Gutes für deinen Darm? Lass mir gerne einen Kommentar da.



* Dieser Artikel enthält Werbung für die SonnenMoor Verwertungs- u. Vertriebs GmbH.

Über die Autorin dieses Artikels

Katrin Schumann

Katrin Schumann ist Heilpraktikerin und Expertin für Frauengesundheit. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren eigenen Weg zu mehr Weiblichkeit, Gesundheit und Wohlbefinden zu gehen. Dabei zeigt sie Alternativen zur Pille als Patentlösung auf. Ihr Anliegen ist es, Frauen Wissen über ihren Körper zu vermitteln, damit sie freie und eigenständige Entscheidungen treffen können. Mehr über Katrin Schumann erfahren

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